Die TSE bei Registrierkassen im Weinbau

Viele Betriebe setzen die herkömmliche Registrierkasse ein. Teilweise erfolgt dies um die Barverkäufe in den Probierstuben und Vinotheken zu erfasse. Manche Betriebe haben auch eine Gastronomie angeschlossen. Für die Abwicklung der Bestellungen sind auch verschiedene Registrierkassen im Einsatz. Was für die Registrierkassen zu beachten ist, finden Sie hier:

TSE-Pflicht?

Alle Registrierkassen müssen in Deutschland seit dem 30.09.2020 mit einer sogenannten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgestattet sein.

Wer ist betroffen?

Betroffen sind alle Bereiche in denen eine Registirerkasse für den Barverkauf eingesetzt wird. Das gilt für Probierstuben, Vinotheken, Gastronomie, Verkaufsstände, Auslieferungsfahrten etc.

Wenn eine Registrierkasse eingesetzt wird, braucht diese eine Sicherungseinrichtung (TSE).

Wie erfolgt die TSE?

Registrierkassen haben in der Regel einen internen speicher auf dem die notwendigen Daten gespeichert werden. Ebenso verfügen die Kassen über die notwendigen Schnittstellen für die Finanzbehörden.

nur eine Ausnahme

Die einzige Frist, die jetzt noch als Ausnahme zählt:

Nach dem 25.11.2010 und vor dem 1.1.2020 angeschaffte Registrierkassen, welche die Anforderungen der GoBD erfüllen, aber bauartbedingt nicht aufrüstbar sind, so dass sie die Anforderungen des § 146a AO nicht erfüllen, dürfen längstens bis zum 31.12.2022 weiterhin verwendet werden.

Wenn Ihre Kasse also in dem obigen Zeitraum angeschafft wurde, muss Sie den Anforderungen der GoBD genügen und Sie darf nicht mehr aufrüstbar sein. Eine Bescheinigung des Herstellers sollte auf jeden Fall vorhanden sein.

REBZEILEN-300

Empfehlungen

Eigentlich wollten wie hier ein paar Kassen beispielhaft vorstellen. Aufgrund er Vielzahl der Produkte am Markt ist dies fast umöglich.